Mobile Seilaufbauten - 2012

Unsere Schulung begann am Freitagabend gegen 18:30 mit einer SMS:
"...wir stehen noch im Stau vor Hannover, wird etwas später...",
um 20:00 Uhr sind dann die Ersten eingetroffen mit denen wir das Abendessen vorbereiten,
um 22:30 ist dann auch der Letzte da :)

Nach diesem etwas verspäteten Start wurden in einer kurzen Runde die Erwartungen der Teilnehmer abgefragt und der Ablauf für das Wochenende besprochen.

Am nächsten Morgen waren wir um etwa 10:00 im Wald, wo Doreen mit uns die erste Baumbegutachtung machte:"...es geht darum, einen gesunden und stabilen Baum zu finden an dem wir unsere Aufbauten machen. Können...". Nach etwa einer Stunde haben wir ihn dann auch gefunden.
Nun folgte eine Einheit zum Thema Material, da wir für unsere Aktionen nicht nur Bergsport- sondern auch Industriematerial verwenden wollten; " und da gilt es vor allem den unterschied  von Bruch bzw. Arbeitslasten zu beachten".
Dann begannen wir erst einmal mit einer Seilbrücke, um alle auf einen Stand der Technik zu bringen: Slackline/ Ratschengurt aufbauen, GriGri!?, Prusik und andere Knoten, Flaschenzug!?... und warum ist was nochmal redundant?!
Kurzen Mittagspause bei bestem Sonnenschein und dann wollten alle in die Bäume.
Aber was wenn einer mal nicht mehr alleine runter kommt?
Also einen Notfall simulieren und überlegen was ist im Ernstfall zu beachten...
und wo sind wir überhaupt? - Im Wald! :)

Werfen, Schießen und Schnur einsammeln, und das ca. 15-mal ist die Bilanz bis wir den richtigen Ast getroffen haben und am Fixseil aufsteigen können. Und dann gleich wieder runter, aber nicht durch den Kletterer, sondern durch den Teamkollegen am Boden, denn Retten will geübt sein...
schön dass wir darüber gesprochen haben!
Jetzt können wir uns dem eigentlichen Aufbau zuwenden: eine "einfache" Toprope-Sicherung zum Kistenklettern oder für eine Prusikstation.
Gegen 19:00 sind wir dann wieder am Haus und bereiten unser Abendessen zu, danach steht noch etwas praktische Theorie auf dem Zettel: Wie sicher ich welches Element, ist die Begehung Vertikal oder Horizontal oder beides?
Noch ein bisschen am Feuer sitzen und entspannen, morgen geht es in die heiße Phase.
Um 9:30 sind wir im Wald uns suchen Bäume für unseren Hohen-Gang und eine Riesen-Schaukel.
Das klappt schon ganz gut, aber besser noch mal mit den anderen besprechen denn sicher ist sicherer. Dann wieder das Seil an die richtige Stelle im Baum bekommen und aufsteigen...das ist bei 20 Metern nicht ganz ohne! Wie besprochen die Fixpunkte an die entsprechenden Äste und den Partner am Boden oder im anderen Baum noch mal bestätigen lassen ob das auch alles seine Ordnung hat, nun ist der Aufbau geschafft. Eine kurze Besprechung ob und wie es beim Aufbauen geklappt hat; ist alles nach Plan gelaufen oder sind einige Probleme erst später aufgefallen?

Mittagessen und dann noch mal den Aufbau checken;
- der Erbauer haftet nicht nur für seinen Aufbau, sondern darf/muss ihn auch als erster testen :)
Das klappt alles prima, und alle haben Spaß und was wenn doch mal etwas schief geht?...
...dafür haben wir natürlich schon vorgesorgt und wissen uns zu helfen!

Beim Abbauen geht alles recht schnell, aber bitte nicht zu schnell, sonst unterlaufen uns doch Fehler, die schwere Folgen haben können!

Gesund und munter kehren alle Teilnehmer auf den Boden zurück und wir können diese Schulung erfolgreich beschließen.

Autor: Markus Redlich

Mobile Seilaufbauten 2012

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